"Frühjahr 48"

Dokumentarfilm von Mathias Haentjes

Sendetermine: Di, 17.04.2018, 21.55 Uhr, ARTE (Erstaustrahlung); Mo, 28.05.2018, 23.30 Uhr, ARD

Drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs steht Europa erneut an einer historischen Schwelle. Wird der Kontinent endlich dauerhaft Frieden finden? Werden sich die Hoffnungen der Menschen auf eine bessere Zukunft erfüllen? Aus den Alliierten von gestern sind die Feinde von heute geworden.

Zeitzeugen wie der Franzose Marc Ferro, der Deutsche Günter Lamprecht oder die Russin Maja Turowskaja erzählen von ihren Erlebnissen im krisengeschüttelten Nachkriegsfrankreich, von der Hoffnung auf einen demokratischen Aufbruch in der Tschechoslowakei, vom Stalinismus in Moskau. Es gibt eine Phase der Euphorie im sozialistischen Jugoslawien und die Angst der Berliner, die gerade die Trümmer beiseite geräumt haben, vor einem neuen Krieg. Texte zeitgenössischer Autorinnen wie Anna Seghers und Simone de Beauvoir führen in diese Zeit der Unsicherheit und Orientierungssuche. Selten gezeigtes Archivmaterial zeigt ein Jahr, in dem entscheidende Weichen für die Zukunft des Kontinents gestellt wurden.

Text: ARTE

Fotos: © Tag/Traum; The Museum of Genocide Victim

Produktion: Tag/Traum GmbH Filmproduktion in Koproduktion mit Kinescope Film GmbH

Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.

Siehe auch: FRÜHJAHR 48