Erfahrungsberichte aus der Branche über das Selfpublishing von Games beim FIREABEND

Roman Winkler und Anna Weisenberger freuten sich auf Besuch von Jessica Telwach, Marcel Rebenstorf und Frank Sennholz.
Roman Winkler und Anna Weisenberger freuten sich auf Besuch von Jessica Telwach, Marcel Rebenstorf und Frank Sennholz.

Am 20. Mai kamen 33 Gamebegeisterte und EntwicklerInnen vor den heimischen Bildschirmen zum zweiten digitalen FIREABEND des Jahres zusammen. Die ReferentInnen Jessica Telwach und Marcel Rebenstorf von com8com1 sowie Frank Sennholz von Soulpix teilten mit den Zuhörenden ihre Erfahrungen im Selfpublishing von Games.

Anhand ihres Games Rigid Force Alpha berichteten Jessica Telwach und Marcel Rebenstorf von ihren gewonnenen Erkenntnissen aus dem Selfpublishing des eigenen Spiels. Die Entscheidungsfreiheit sei sicherlich ein Vorteil, alles in Eigenregie zu erledigen bringe aber auch einen erheblichen Arbeitsaufwand mit sich, der nicht unterschätzt werden dürfe. Sie teilten mit den Zuhörenden, welche Marketingmaßnahmen gut für den Vertrieb ihres Spiels funktionierten und welche Dinge sie bei der Neu-Auflegung ihres Games anders machten, wie beispielsweise mit einer PR-Agentur zusammenzuarbeiten. Sie empfahlen früh User-Feedback einzuholen und die Steam-Seite schon in der Entwicklungsphase zu veröffentlichen sowie regelmäßige Updates zu posten. Darüber hinaus helfe eine gute Lokalisierung des Games bei der zielgruppenorientierten Bewerbung auf Social Media Kanälen.

Frank Sennholz von Soulpix schloss sich in seinem Vortrag vieler Tipps seiner VorrednerInnen an und erzählte, inwieweit sich seine Erwartungen oftmals von der Realität unterschieden. Für das Spiel EDEN TOMORROW bestand zudem eine Zusammenarbeit mit SONY, von der er berichtete. An vielen Stellen habe man von der Sichtbarkeit und Vernetzung des Unternehmens profitieren können - sei es die Teilnahme an Events wie der Paris Games Week oder von SONY organisierten Influencer Days gewesen. Letztlich sei eine kontinuierliche Bewerbung in allen Projektphasen des Games wichtig, um Aufmerksamkeit und Interesse zu generieren.

Nach ihren Erfahrungsberichten beantworteten die ReferentInnen die Fragen der Zuhörenden, bevor es die Möglichkeit zum digitalen Networking in Breaktout-Rooms gab, um sich untereinander zu vernetzem oder noch mehr über die Gamesförderung und das APITs Lab zu erfahren.

Der nächste FIREABEND findet voraussichtlich im November statt.