KMUs aus Osnabrück und Umgebung entdecken „Virtuelle Welten“

Anna Weisenberger (APITs Lab), Christian Streuter (Drehteam GmbH) und Andrea Frosch (WIGOS)
Anna Weisenberger (APITs Lab), Christian Streuter (Drehteam GmbH) und Andrea Frosch (WIGOS)

Welche Anwendungsgebiete für die virtuelle Realität gibt es in mittelständischen und kleinen Unternehmen unterschiedlichster Branchen, welche Mehrwerte ergeben sich und wie geht man ein Projekt „Virtuelle Welten“ richtig an? Diese Fragen sollten im Rahmen der Veranstaltung „Virtuelle Welten - neue Chancen für Unternehmen“ der WIGOS und des APITs Lab Niedersachsen ergründet werden. Rund 20 Unternehmensvertreter kamen zu diesem Thema unter Corona-Auflagen in der Aula der Kreishandwerkerschaft in Osnabrück zusammen.

Zur Begrüßung sprach Anna Weisenberger, Projektleitern des APITs Lab, einige einführende Worte zum Thema „Wer hat Angst vor interaktiven Medien?“. Dabei stellte sie die Arbeit des APITs Lab vor und beschrieb den aktuellen Stand der AR- und VR-Technik. So zeigte sie unter anderem anhand von Grafiken auf, wie sehr sich diese Techniken bereits etabliert haben. „AR und VR ist kein Hype mehr“, so Weisenberger.

Daraufhin folgte der Hauptvortag des Tages. Christian Streuter ist Geschäftsführer der Drehteam GmbH und autorisiertes Mitglied des APITs Lab ExpertInnen-Netzwerks. In seinem Vortrag „Virtual und Augmented Reality - was bringt das meinem Unternehmen?“ erläuterte er die Vor- und Nachteile der Arbeit mit Applied Interactive Technologies und vor allem die möglichen Pitfalls, die es zu umgehen geht. Dabei stellte er eine Reihe an Mehrwerten vor, die AR und VR mit sich bringen. Er zeigte Beispiele von Elektrogräten und Möbeln, die mit AR-Technik im Raum platziert werden konnten, aber auch AR-Brillen, die Arbeiter in der Montage nutzen können, um sich wichtige Daten zeitgleich auf ihrer Brille anzeigen zu lassen. Besonders beliebt beim Publikum schienen aber die virtuellen Showrooms zu sein, bei denen zum Beispiel mithilfe einer 360-Grad-Kamera reale Messestände festgehalten wurden, um sie virtuell begehen zu können. In der anschließenden Fragerunde beschäftigten sich mehrere Personen vor allem mit den Möglichkeiten VR und AR für den interaktiven Vertrieb einzusetzen. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation, aber auch des nachhaltigen Eindrucks dieser Technik, waren viel der Gäste daran interessiert.

Im Anschluss war, natürlich unter Einhaltung des gebührenden Sicherheitsabstandes, auch das Netzwerken möglich. Hier konnten sich die Anwesenden über das soeben gehörte und über eigene Erfahrungen austauschen. Ebenfalls konnten die Gäste verschiedene AR-Anwendungen selbst ausprobieren.

Fotos: Eckhard Wiebrock / nordmedia