"Wildnis Europa: Der Wisent"

Dokumentation von Sebastian Lindemann

Sendetermine: Mo, 17.05.2021, 11.30 Uhr, ARTE; Sa, 22.05.2021, 12.45 Uhr, ARTE; Mo, 03.05.2021, 17.50 Uhr, ARTE (Erstausstrahlung); Mediathek: Online verfügbar bis 01.08. 2021, arte.tv

Die Wildnis Europas mit ihren Wäldern, Meeren und Nationalparks bietet einzigartige und überraschende Landschaften. Die sechsteilige Dokumentationsreihe porträtiert ihre größten, stärksten und seltensten tierischen Bewohner. In dieser Folge: Er gilt als das größte und schwerste Landsäugetier Europas, voller Kraft und Anmut - der Wisent. Fast wäre er ausgestorben. Das letzte wildlebende Exemplar wurde 1927 im Kaukasus geschossen. Langsam erobert sich der König der Wälder seinen Lebensraum zurück.

Im Wisentgehege Springe bei Hannover hat Thomas Hennig eine Gruppe aus zweijährigen Wisentkühen zusammengestellt. Nun sollen die Tiere endlich ausgewildert werden - in den rumänischen Karpaten. Dort gehen die Ranger Matei Miculescu und Catalin Josan täglich auf Spurensuche, um das Leben der Wisente in Freiheit zu studieren. Die meisten der dort lebenden 64 Tiere stammen aus Zoos und Aufzuchtstationen. Bisher weiß man wenig darüber, wie die Wisente mit der gewonnenen Freiheit umgehen. Die Herde steht unter Beobachtung.

Während in Springe und Rumänien Wälder den Lebensraum der Wisente prägen, ist in 1.800 Kilometer Entfernung von den Karpaten ein Dünenparadies zu einer neuen Heimat für die Wildtiere geworden.

Direkt an der Nordsee hat sich eine einzigartige Küstenlandschaft erhalten: der holländische Nationalpark Zuid Kennemerland. Esther Rodriguez ist Biologin und zusammen mit Ranger Ruud Maaskant für den Erhalt des vielleicht ungewöhnlichsten Lebensraums für Wisente verantwortlich. Ohne die Tiere würde das sensible Ökosystem zerstört.

Text: ARTE

Fotos: © Pond5; Gebrüder Beetz; Richard Jacobi

Produktion: Gebrüder Beetz Filmproduktion

Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.

Siehe auch: WILDNIS EUROPA