Setbesuch in Bremerhaven: “Sörensen hat Angst”

Am Set von SÖRENSEN HAT ANGST in Bremerhaven (v.l.): Philine Rosenberg (NDR), Thomas Schäffer (nordmedia) und die DarstellerInnen Peter Kurth, Katrin Wichmann, Matthias Brandt mit Regisseur/Darsteller Bjarne Mädel
Am Set von SÖRENSEN HAT ANGST in Bremerhaven (v.l.): Philine Rosenberg (NDR), Thomas Schäffer (nordmedia) und die DarstellerInnen Peter Kurth, Katrin Wichmann, Matthias Brandt mit Regisseur/Darsteller Bjarne Mädel


Bjarne Mädel dreht seit dem 19. Februar bis zum 20. März 2020 sein Regiedebüt SÖRENSEN HAT ANGST im Landkreis Friesland (Varel), Butjadingen und Bremerhaven. Für den NDR-Fernsehfilm steht er als Kriminalhauptkommissar Sörensen vor der Kamera, welcher nach zweijähriger Berufspause von Hamburg in das friesische Dorf Katenbüll versetzt wird. In dem verregneten Ort erwartet den von Angststörungen geplagten Ermittler keineswegs ein gemächlicher Arbeitsalltag: Ein Mord, ein verschwundenes Kind und weitere Geschehnisse im Dorf setzen Sörensen bei seinem Neuanfang zunehmend unter Druck.

Am 28. Februar lud das Team des nordmedia-geförderten TV-Spielfilms, produziert von der Claussen+Putz Filmproduktion GmbH, zum Pressetermin am Set in Bremerhaven ein. Am Fischereihafen entstanden Schlüsselszenen, die dem Film die entscheidende Wendung geben. Es wurden Innen- und Außenaufnahmen bei einer fiktiven Fleischfabrik mit Peter Kurth, Matthias Brandt und Katrin Wichmann gedreht. Der Hauptdrehort ist jedoch Varel im Landkreis Friesland. „Dort haben wir mit vielen Motiven die Heimat für unser fiktives Dorf Katenbüll gefunden“, so Produzent Jakob Claussen.

Bjarne Mädel (Sörensen) und Katrin Wichmann (Jenni Holstenbeck) am Set in Bremerhaven
Bjarne Mädel (Sörensen) und Katrin Wichmann (Jenni Holstenbeck) am Set in Bremerhaven

Das Drehbuch zu SÖRENSEN HAT ANGST schrieb Sven Stricker nach dem gleichnamigen Roman und Dlf Kultur-Kriminalhörspiel. Die Hauptfigur wurde durch Bjarne Mädel inspiriert und entwickelt. „Als klar wurde, dass wir den Stoff verfilmen könnten, war unsere Angst groß, dass ein Regisseur oder eine Regisseurin kommen könnte und diese Geschichte nicht so erzählt, wie wir sie im Kopf hatten. Das war eigentlich der Hauptantrieb, mich auch auf die andere Seite der Kamera zu begeben”, so Mädel.

Bei Cast und Crew seien langjährige Partnerschaften die Grundlage für gutes Gelingen: „Die Position von Kameramann Kristian Leschner, der nicht nur tolle Bilder macht, sondern auch sehr inhaltlich denkt, ist quasi eine Co-Regie. Die Vorbereitung mit ihm und meinem Regieassistenten Christoph Holsten bildet jetzt die Basis für eine bisher entspannte Atmosphäre beim Dreh. Um als Regisseur einen (hoffentlich) guten Film zu drehen, braucht man eine gutes Drehbuch, ein tolles Ensemble, was ich mit der Casterin Nina Haun zusammenstellen durfte, ein fachlich sowie menschlich feines Team, spannende Motive, die wir hier an der Küste Niedersachsens gefunden haben und man braucht Vertrauen von der Produktion und dem Sender. Auch hier habe ich mit Jakob Claussen und Christian Granderath äußerst kompetente Rückendeckung“.

Bjarne Mädel, Regisseur und Hauptdarsteller von SÖRENSEN HAT ANGST, am Deich in Varel
Bjarne Mädel, Regisseur und Hauptdarsteller von SÖRENSEN HAT ANGST, am Deich in Varel

Bjarne Mädel sprach außerdem über die Vorteile und Herausforderung von drei Persönlichkeiten, mit denen er es bei diesem Projekt zu tun hat - dem Regisseur, dem Hauptdarsteller und sich selbst: „Der Spieler macht exakt, was ich ihm sage. Ab und an wünschte ich mir, dass er mich mehr überrascht, aber man kann nicht alles haben”.

An der Seite von Bjarne Mädel, Matthias Brandt, Peter Kurth und Katrin Wichmann spielen unter anderem Leo Meier, Claude Heinrich und Anne Ratte-Polle. SÖRENSEN HAT ANGST ist voraussichtlich Ende 2021 bei das Erste zu sehen.

 

 

 

Fotos: © Michael Ihle