VR-Serie "Glaube-Liebe-Hoffnung-Angst" von Dani Levy seit dem 3. Mai online

Dani Levy mit Kameramann Filip Zumbrunn (Foto: © Donschen/Medea Film)
Dani Levy mit Kameramann Filip Zumbrunn (Foto: © Donschen/Medea Film)

Mit GLAUBE-LIEBE-HOFFNUNG-ANGST ging am 3. Mai 2018 die erste von ZDF und ARTE koproduzierte und von der nordmedia geförderte fiktionale 360-Grad-Serie in 3D online. Für die Ausstellung "Welcome to Jerusalem" im Jüdischen Museum in Berlin drehte der Regisseur Dani Levy vier 360/VR-Kurzfilme in Jerusalem. Dani Levys erste fiktionale Virtual Reality-Produktion macht die heilige Stadt in ihrer harten, humorvollen und anziehenden Art erlebbar. Die vier Folgen sind unter vr.zdf.de und in der "ZDF VR"-App in deutscher Sprache abrufbar. Die "ARTE360 VR"-App, abrufbar unter arte.tv/arte360, beinhaltet zudem die englischsprachige Originalversion sowie eine französische Fassung. Die Filme sind außerdem vom 3. Mai bis zum 17. Juni im Glashof des Jüdischen Museums im Rahmen der Ausstellung "Welcome to Jerusalem" an zehn VR-Stationen zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Über den Dächern von Jerusalem - Kameraaufbau zur Episode HOFFNUNG (Foto: © Zumbrunn/Medea Film)
Über den Dächern von Jerusalem - Kameraaufbau zur Episode HOFFNUNG (Foto: © Zumbrunn/Medea Film)

In jeweils 6-8-minütigen Episoden GLAUBE, LIEBE, HOFFNUNG und ANGST erzählt Levy vom Leben an einem Brennpunkt des Nahostkonflikts aus israelischer und palästinensischer Perspektive. Er thematisiert die alltäglichen Spannungen in der Stadt mit dem trockenen, jüdischen Humor, den die Zuschauer aus seinen Filmen wie ALLES AUF ZUCKER kennen. Die dabei verwendete 360°/VR-Technik versetzt die Zuschauer mitten ins Geschehen: Auf dem Zionsplatz provoziert ein Stand-up Comedian wütende Reaktionen seiner Zuhörer, am Checkpoint kontrolliert ein junger Soldat eine Palästinenserin, über den Dächern der Altstadt spielen sich groteske Szenen ab, in einer Bauruine wartet Arafat auf die Zuschauer.

GLAUBE-LIEBE-HOFFNUNG-ANGST ist eine Produktion der Medea Film Factory in Koproduktion mit dem Jüdischen Museum Berlin sowie ARTE und ZDF. Gefördert wurde die VR-Serie von Medienboard Berlin-Brandenburg und der nordmedia.