36. Unabhängiges FilmFest Osnabrück

20. bis 24. Oktober 2021

Vom 20.-24. Oktober 2021 findet in Osnabrück das 36. Unabhängige FilmFest Osnabrück statt. Es ist die zweite Festivalausgabe, die unter Corona-Bedingungen vorbereitet und durchgeführt wird. Die Organisation der Veranstaltung, so schreibt die Festivalleiterin Julia Scheck im Grußwort des Festivalkatalogs, erwies sich auch in diesem Jahr als „Herausforderung für das Festivalteam und die Mitglieder der Auswahlgruppen. Und so verwundert es nicht, dass die 36. Festivalausgabe des Unabhängigen FilmFest Osnabrück vom Wunsch geprägt ist, sich zu versammeln und gemeinsam etwas zu erleben.“

30 abendfüllende Filme und 41 Kurzfilme haben es in das diesjährige Festivalprogramm geschafft. Ergänzt werden die Filmvorstellungen mit einem Rahmenprogramm und Gesprächen mit den Filmschaffenden.

Auch in diesem Jahr werden im Rahmen des Festivals Preise für politisch engagiertes Kino vergeben. Neun Einreichungen aus Ländern wie Armenien, Serbien, Hongkong, mit NIGHT OF THE KINGS auch ein Oscar-Kandidat, bewerben sich um den mit 15.000 Euro dotierten Friedensfilmpreis Osnabrück. Der Filmpreis für Kinderrechte wird von einer Jury aus Jugendlichen an einen dokumentarischen oder fiktionalen Langfilm überreicht, der sich überzeugend mit der Lebenssituation von Kindern und den ihnen per UN-Konvention zugebilligten, aber oft verweigerten Grundrechten auseinandersetzt. Im Bereich Kurzfilm werden zwei Publikumspreise vergeben, die den besten studentischen Kurzfilm sowie den besten Kurzfilm auszeichnen.

Eröffnungs- und Abschlussfilm des Festivals

Das Festival eröffnet am 20. Oktober 2021 in der Lagerhalle mit einer Aufführung des Dokumentarfilms MONOBLOC von Hauke Wendler über den bekanntesten Plastikstuhl der Welt und schließt nach fünf Festivaltagen mit dem Spielfilm KABUL KINDERHEIM. Die afghanische Regisseurin Shahrbanoo Sadat blendet zurück in die Zeit der sowjetischen Besetzung ihres Heimatlandes. Ihre Geschichte wurde vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen in Afghanistan beklemmend aktuell.

Weitere Infos: www.filmfest-osnabrueck.de