European Media Art Festival 2021

Festival: 21. bis 25.04.2021 / Online-Programm: 21.04. bis 02.05.2021

Tausende BesucherInnen auf einem Festival, wie vor der Corona-Pandemie beim European Media Art Festival üblich - das ist momentan nicht mal ansatzweise denkbar. Die EMAF-KuratorInnen planen deshalb neben den Veranstaltungen und Ausstellungen im realen Raum auch verschiedene Online-Formate. „Das EMAF hat traditionell ein sehr internationales Publikum. Durch das Online-Programm können wir möglichst viele Filme und Beiträge einem breiten Publikum zugänglich machen - ohne dass dafür jemand in die Bahn oder ein Flugzeug steigen muss“, so Alfred Rotert, Mitglied der Festivalleitung. 

Mit seinem Thema „Possessed“ [„Besessen“] legt das EMAF in diesem Jahr den Fokus auf Fragen des Eigentums und Formen des Besitzens. Gezeigt werden Filme, Installationen, Performances und Vorträge, die untersuchen, wie Besitzverhältnisse die globale Gegenwart und Zukunft bestimmen und wie sie mit der jüngeren Vergangenheit verwoben sind. 

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie wird das European Media Art Festival die Präsentation seines Programms an die aktuellen Bedingungen anpassen. Große Teile der Filme, Installationen und Talks werden ab dem 21. April auch Online gezeigt - unter emaf.cinemalovers.de. Das Online-Programm wird über die Festivaldauer hinaus bis zum 2. Mai abrufbar sein. 

Zu den Highlights zählt neben den Filmen des Internationalen Wettbewerbs in diesem Jahr die von Anja Dornieden und Juan David González Monroy kuratierte Filmreihe zum Festivalthema „Possessed“. Sie untersucht, wie der filmische Apparat mit den Menschen verbunden ist und Besitz von ihnen ergreift. Die von Nour Ouayda zusammengestellte Reihe "Show Us the Money and We Will Resist“ widmet sich außerdem der Geschichte der Videokunst in Libanon. Arbeiten von Akram Zaatari, Mohamed Soueid, Chantal Partamian und anderen beleuchten die Wechselbeziehungen zwischen Fernsehen, künstlerischem Experiment und alternativen Medien. 

Weitere Infos gibt es auf der Seite des EMAF.