Grünes Filmen - Ökologische Standards und das Label "Green Motion"
Nachhaltiges Produzieren ist ein fester Bestandteil der Film- und Medienförderung der nordmedia. Geförderte Produktionen sind verpflichtet, die jeweils gültigen Ökologischen Standards für deutsche Kino-, TV- und Online-/VoD-Produktionen einzuhalten. Die Standards wurden vom Arbeitskreis Green Shooting entwickelt und bilden die bundesweit einheitliche Grundlage für ökologisch nachhaltiges Produzieren.
Die Einhaltung der Ökologischen Standards ist für alle von der Regelung erfassten Produktionsförderungen verbindlicher Bestandteil des Fördervertrags bzw. Förderbescheids. Bereits bei der Antragstellung ist eine CO?-Kalkulation vorzunehmen. Nach Abschluss der Produktion sind die Einhaltung der Standards sowie die tatsächlichen CO?-Emissionen im Rahmen des Abschlussberichts nachzuweisen. Die Prüfung erfolgt nach den jeweils gültigen Vorgaben des Arbeitskreises Green Shooting.
Der Schutz der Umwelt und ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen hat für die nordmedia eine hohe Priorität. Geförderte Produktionen tragen somit dazu bei, Produktionsabläufe ökologischer zu gestalten und den CO2-Abdruck der Filmherstellung zu verringern. Mit der Beteiligung am Label Green Motion machen die nordmedia und die von ihr geförderten Produktionen ihr Engagement sichtbar.
Die Kosten für ökologisch nachhaltiges Produzieren sind als Bestandteil der Herstellungskosten förderfähig und können im Rahmen der Projektfinanzierung berücksichtigt werden.
Weitere Informationen
Ausführliche Informationen zu den Fördervoraussetzungen und zum Nachweisverfahren finden Sie im Merkblatt der nordmedia zur Einhaltung der Ökologischen Standards.
Die jeweils aktuelle Fassung der Ökologischen Standards, Informationen zum green motion-Label sowie die Vorlagen für die Abschlussberichte stellt der Arbeitskreis Green Shooting unter www.green-motion.org zur Verfügung.
