Produktionsspiegel

Genre
Drehort
Produktionsjahr
Sonstiges

OPHELIA

Genre
Videokunst
Format
4 K
Länge
8 min
Land/Jahr
DE 2020
Regie
Meike Redeker

Ein Monolog in rückwärts gesprochenen Worten verhandelt diskriminierende Darstellungen von Frauen in Geschichte und Gegenwart. Die Videokünstlerin betritt selbst die Szenerie eines Flussufers. Zielstrebig und in voller Kleidung begibt sie sich ins strömende Wasser. Die Einstellung ähnelt John Everett Millais' bekanntem Gemälde „Ophelia" (1851-52), das den ästhetisierten Tod von Shakespeare's weiblicher Figur Ophelia darstellt. Jedoch spricht die Künstlerin die Kamera ununterbrochen an. Erst das Rückwärtsspulen des Videos dechiffriert ihre abstrakten Laute und macht Worte und deren Inhalt erkennbar. Auf mehreren Ebenen bewegt sich das Video in der Zeit vor und zurück und enthüllt dabei auch die komplexen Verstrickungen von Bild und Sprache mit der Konstruktion von Rollenbildern.

Regie, Skript, Performance, Schnitt: Meike Redeker

Kamera: Agnese Kušnere

Ton: Emre Meydan

Produktionsassistenz: Fumiko Kikuchi

Color Grading: Ole Plönnigs

Fotos: © Meike Redeker

Drehorte: Meinersen im Landkreis Gifhorn

Drehzeit: 09. - 11.08.2019

Premiere: 08/2020. Festival ECRA, Rio de Janeiro (Brasilien)

Förderung: nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH in Kooperation mit dem Film- und Medienbüro Niedersachsen (mediatalents Niedersachsen)


Information:

Meike Redeker

www.meikeredeker.info