Produktionsspiegel

Genre
Drehort
Produktionsjahr
Sonstiges

3 1/2 STUNDEN

Genre
Fernsehfilm
Format
HD
Länge
95 min
Land/Jahr
DE 2021
Regie
Ed Herzog

München Hauptbahnhof am Morgen des 13. August 1961. Der D-Zug 151 nach Ost-Berlin verlässt den Bahnhof. Niemand ahnt zu diesem Zeitpunkt, was in Berlin vor sich geht…

Mit an Bord des Interzonenzuges sind Familie Kügler, Marlis und Gerd mit ihren zwei Kindern, das ältere Ehepaar Anna und Ernst Melchior aus Leipzig, ein ostdeutsche Band und die Cottbusser Leistungsturnerin Sabine mit ihrer Trainerin Christa. Sie alle sind auf dem Weg nach Hause - zurück in die DDR. Nur Rudolf, seine Verlobte Ingrid und deren Sohn Hans, die mit der Band ein Abteil teilen, sind auf der Reise in Ingrids westdeutsche Heimatstadt, um dort zu heiraten. Unter den Fahrgästen ist auch Arthur Koch, ein Münchner Polizist, der im Zug in drei ungeklärten Todesfällen ermittelt.

Und während der Zug die bayrische Sommerlandschaft durchquert, breitet sich langsam das Gerücht und später die endgültige Nachricht vom Mauerbau aus - und wirkt wie ein emotionaler Sprengsatz. Es herrscht Fassungslosigkeit, Wut und Trauer - und alle Ostdeutschen wissen, dass ihnen nur 3 ½ Stunden bleiben, um die Entscheidung ihres Lebens zu treffen: aussteigen oder weiterfahren.

Zeitgleich tritt die ostdeutsche Lokführerin Edith Salzmann in Probstzella ihren Dienst an, auch sie weiß noch nichts vom Mauerbau. Sie soll den D-151 später auf westdeutscher Seite in Ludwigsstadt übernehmen. Begleitet wird sie an diesem Tag von Kurt Blochwitz, einem jungen Filmemacher der DEFA, der eine Dokumentation über Edith, die eine der ersten Lokführerinnen der DDR ist, drehen möchte. Und so schlittern auch diese beiden noch unwissend der Schicksalsfrage ihres Lebens entgegen…

Nur eine Figur von unserem Ensemble ist von Anfang an eingeweiht: Marlis‘ Vater Paul, Oberstleutnant bei der Volkspolizei, ist im Zentrum des Geschehens: Er koordiniert in Ost-Berlin den Mauerbau mit. Allerdings gilt seine größte Sorge an diesem Tag seiner Tochter. Er fürchtet, Marlis könnte aus dem Zug steigen und ihrem Mann zuliebe im Westen bleiben…

In den nächsten Stunden verhandeln unsere Helden ihr zukünftiges Schicksal. Getriggert von dieser Frage kommen Geheimnisse, Ängste, geheime Sehnsüchte ans Licht … und Abgründe. Und als der Zug schließlich auf das Territorium der DDR fährt, ist nichts mehr wie zuvor. 

Buch: Robert Krause, Beate Fraunholz

Regie: Ed Herzog

Produktion: REAL FILM Berlin GmbH

Koproduktion: Amalia Film GmbH - Felix von Poser

Produzent: Michael Lehmann, Sybille Stellbrink, Henning Kamm

Produktionsleitung: Janett Didik, Anna J. Klebsch

Herstellungsleitung: Günther Russ, Kirsten Frehse

Aufnahmeleitung: Christian Keller, Dagmar Wendelmuth

Kamera: Ngo The Chau

Licht: Stefan Meese

Ton: Marc Parisotto, Leo Aderhold, Alexandros Topalis

Schnitt: Simon Blasi

Postproduktion: Marco Del Bianco, Lukas Wieg, Constantin Maier, Sebastian Göhs

Musik: Stefan Will

Szenenbild: Benedikt Herforth

Locationscout: Christian Zimmermann

Kostüm: Katharina Ost

Maske: Jens Bartram

Casting: An Dorthe Braker, Karimah El-Giamal

Stunt Koordinator: René Lay

Darsteller: Jeff Wilbusch, Alli Neumann, Jan Krauter, Susanne Bormann, Martin Feifel, Moritz Katzmair, Jördis Triebel, Hannah Schiller, Johannes Meister, Karl Schaper, Birgit Berthold, Harry Täschner, Peter Schneider, Katrin Filzen, Luisa-Céline Gaffron, Vincent Redetzki, Uwe Kockisch, Steffi Kühnert

Redaktion: Carolin Haasis, Christoph Pellander

Fotos: Bernd Schuller

Drehorte: Berlin, Nossen, Görlitz, Bayern

Drehzeit: 25.08.2020 - 29.09.2020

Erstaufführung: 02.07.2021, Filmfest München

Weltvertrieb: Studio Hamburg Enterprises

Förderung: FFF-Bayern, MBB, Nordmedia


Information:

REAL FILM Berlin GmbH

Andrea Virnich

Köthener Str. 3

10963 Berlin

Tel.: +49 (0)30-31 98 70 60 10

E-Mail: a.virnich@realfilm-berlin.de

www.realfilm-berlin.de