Das APITs Lab hält Vortag auf den SNIC Innovationstagen

Der SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC) lud am 26. und 27. Januar 2021 zu den SNIC Innovationstagen ein. Das APITs Lab hat hier einen digitalen Messestand bezogen, um Studierenden, ForscherInnen, VertreterInnen von Unternehmen, Kommunen und öffentlichen Einrichtungen sowie Gründungsinteressierten die eigene Arbeit näherzubringen.

Am ersten Veranstaltungstag präsentierte das APITs Lab einen Vortrag zum Thema „Zwischen Unterhaltung und Ernst - Was Unternehmen mit Games-Technologien anfangen“. Gemeinsam mit Amelie Künzler und Sandro Engel von Urban Invention konnte das APITs Lab den 25 Zuschauenden Einblicke in die Gameswirtschaft und Praxisbeispiele aus gamesfernen Branchen präsentieren.

Anna Weisenberger, Projektleiterin des APITs Lab stellte in ihrem Teil des Vortrages Beispiele der praktischen Nutzung von APITs vor. Wie AR- und VR-Anwendungen in der Industrie in vielen Arbeitsbereichen eingesetzt werden und richtete einen Blick auf das Know-how der Gamesbranche. Durch die Erfahrungen in der Spielentwicklung können Kenntnisse zu nutzerzentrierten Anwendungsentwicklung, Motivationsmechanismen, Storytelling u.v.m auf Business-Anwendungen übertragen werden. Junge Menschen wachsen mit Videospielen auf und sind an die praktischen Benutzeroberflächen gewöhnt. So reagieren sie positiv auf gut gestaltete und benutzerfreundlich User Interfaces.

Amelie Künzler und Sandro Engel gestalteten den zweiten Teil des Vortrages. Mit ihrem Unternehmen Urban Invention aus Hildesheim entwickelten sie mehrere innovative Games, um den Alltag und die Arbeit der Menschen durch spielerische Ansätze zu erleichtern. Urban Inventions erstes großes Projekt war beispielsweise die „Street-Pong-Ampel“ mit dem Namen „Actiwait“. Hier konnten Menschen mithilfe einer Apparatur an der Ampel mit der Person auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite eine Runde des Arcade-Klassikers „Pong“ spielen. So sollten Menschen spielerisch dazu bewogen werden, bei Rotphasen zu warten. Mit Erfolg: Die nachfolgende Studie ergab einen Wert von 85 Prozent weniger „Rotläufern“. Im Anschluss gab es noch Zeit für den interaktiven Austausch und die Beantwortung von Fragen. Hierbei freuten sich die ReferentInnen über eine rege Beteiligung und ein großes Interesse an der präsentierten Materie.