Setbesuch in Clausthal-Zellerfeld: "Die Hütte"

v.l.: Stefanie Groß (SWR), Guido Schwab (ostlicht filmproduktion), Britta Marciniak (MDM Mitteldeutsche Medienförderung), Stephan von Tresckow (Szenenbildner), Matild Merkel (Rolle Steffi), Milena Tscharntke (Rolle Judith), Enno Trebs (Rolle Paule), Matti Schmidt-Schaller (Rolle Glocke), Jochen Coldewey (nordmedia), Philipp Hirsch (Regie), Tom Gronau (Rolle Elias), Marcel Lenz (ostlicht), Susanne Lange (nordmedia), Ulrich Brams (Cine-Mobil).
v.l.: Stefanie Groß (SWR), Guido Schwab (ostlicht filmproduktion), Britta Marciniak (MDM Mitteldeutsche Medienförderung), Stephan von Tresckow (Szenenbildner), Matild Merkel (Rolle Steffi), Milena Tscharntke (Rolle Judith), Enno Trebs (Rolle Paule), Matti Schmidt-Schaller (Rolle Glocke), Jochen Coldewey (nordmedia), Philipp Hirsch (Regie), Tom Gronau (Rolle Elias), Marcel Lenz (ostlicht), Susanne Lange (nordmedia), Ulrich Brams (Cine-Mobil).

Am 7. September 2016 hatte das Team von DIE HÜTTE (AT) an den Prinzenteich bei Clausthal-Zellerfeld eingeladen. Hier und an vielen Schauplätzen im West- und Ostharz wurde das Spielfilmdebüt von Philipp Hirsch seit dem 12. August von der ostlicht filmproduktion gedreht. Produzent Marcel Lenz und Szenenbildner Stephan von Tresckow zeigten sich begeistert von der landschaftlichen Vielfalt, die sie im Harz vorfanden. "Der Harz bietet ein unfassbar breites Potpourri von unterschiedlichen Landschaften mit visuell hohen Schauwerten", so Lenz. "Ob Wälder, Seen, historische Bauten oder Gebirgslandschaften, eine Fundgrube und ein Glücksfall für unser Projekt, da alles nah beieinander liegt."

"Manches im Harz erinnert sofort an Frankreich und in Clausthal-Zellerfeld mit seinen vielen Holzhäusern sieht es aus wie in Skandinavien ," erzählte Szenenbildner Stephan von Tresckow beim Setbesuch. "Wir haben hier Motive gefunden, die besser sind, als das Drehbuch sie vorgegeben hatte". Stephan von Tresckow zeigte sich auch von der Unterstützung der örtlichen Behörden beeindruckt. "Der Prinzenteich gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und trotzdem waren alle sehr hilfsbereit, um die Dreharbeiten auch unter strengeren Auflagen möglich zu machen."

v.l.: Milena Tscharntke (Rolle Judith), Matild Merkel (Rolle Steffi), Enno Trebs (Rolle Paule), Matti Schmidt-Schaller (Rolle Glocke), Philipp Hirsch (Regie) und Tom Gronau (Rolle Elias)
v.l.: Milena Tscharntke (Rolle Judith), Matild Merkel (Rolle Steffi), Enno Trebs (Rolle Paule), Matti Schmidt-Schaller (Rolle Glocke), Philipp Hirsch (Regie) und Tom Gronau (Rolle Elias)

In DIE HÜTTE  geht es um Glocke, der den SUV eines Zuhälters anzündet und dabei gestellt und gefilmt wird. Glocke flieht, doch sein Bild geht durch die Medien. Spontan schließt er sich einer Gruppe Aussteiger an, die sich im Netz verabredet haben, um zu Friedrich zu ziehen, der in den Bergen lebt und in der Rückbesinnung zur Natur den Weg in die Zukunft sieht. Zunächst erleben Glocke, Judith, Steffi, Elias und Paule Freiheit und Glück, spüren, dass Friedrichs Plan aufgehen kann. Doch ihr Trip beruht auf einer Lüge. In den Hauptrollen standen Matti Schmidt-Schaller (TREPPE AUFWÄRTS), Tom Gronau, Milena Tscharntke (BRUDER VON LUDER, RADIO HEIMAT), Matilda Merkel (RADIO HEIMAT, RAMONA) und Enno Trebs (TIGER GIRL, FREISTATT) vor der Kamera von Ralf Noack.

Das Drehbuch wurde von Thomas Böltken und Philipp Hirsch verfasst, produziert wird DIE HÜTTE (AT) von Marcel Lenz und Guido Schwab (ostlicht filmproduktion) in Koproduktion mit SWR (Redaktion: Stefanie Groß) und Lightburst Pictures GmbH. Unterstützt wird der Film von der Mitteldeutschen Medienförderung, der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH sowie dem Deutschen Filmförderfonds. Der Kinostart von DIE HÜTTE (AT) im Verleih von Farbfilm Verleih steht noch nicht fest. Das Projekt wird im Rahmen der Drei-Länder-Initiative "Drehort Harz" realisiert.

„Das rege Interesse am Drehort Harz zeigt, dass diese Drei-Länder-Initiative genau zur richtigen Zeit kommt. Der Film DIE HÜTTE ist wie geschaffen, um die Aufmerksamkeit der Zuschauerinnen und Zuschauer auf die landschaftlichen Vorzüge des Harzes zu richten”, so der Chef der Niedersächsischen Staatskanzlei Dr. Jörg Mielke. „Ich freue mich, dass wir unter unserer länderübergreifenden Initiative konkrete Filmprojekte wie DIE HÜTTE von der ostlicht filmproduktion sowie DIE KLEINE HEXE von der Claussen+Putz Filmproduktion verzeichnen können. Im Film DIE HÜTTE spielt die Rückbesinnung zur Natur eine Rolle und da bietet sich die Harz-Region mit ihren ursprünglichen Landschaften als Drehort förmlich an”, erklärte Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt.

Malte Krückels, Staatssekretär für Medien und Bevollmächtigter des Freistaats Thüringen beim Bund: „Die Initiative ,Drehort Harz’, die von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen angestoßen wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, den Harz als attraktive Film-Location noch bekannter zu machen. DIE HÜTTE zeigt, dass im Harz ein großes Potential für Filmproduktionen liegt - ein  Potential, das wir weiter gemeinsam erschließen wollen.” Noch bis Ende September wurde DIE HÜTTE im Harz gedreht. "Wir kommen bestimmt für andere Projekte wieder", ist Szenenbildner Stephan von Tresckow überzeugt.