Infos zu Drehgenehmigungen

am Set von ARSCHKALT in Bremerhaven
am Set von ARSCHKALT in Bremerhaven

Eine grundsätzliche Genehmigung zum Drehen wird in Niedersachsen und Bremen nicht benötigt. Bei Dreharbeiten, die nicht verkehrsbehindernd sind und bei denen keine einschränkenden Aufbauten in den öffentlichen Straßenraum gebracht werden, ist keine schriftliche Drehgenehmigung erforderlich.

Zum „öffentliche Straßenraum“ gehören nicht nur Straßen, sondern auch Geh- und Radwege sowie öffentliche Grünflächen. Wird jedoch großes Arbeitsgerät (Kamerabühne, Licht) aufgebaut oder werden Bürgersteige oder Gehwege abgesperrt (Personen eingeschränkt oder behindert), müssen Drehgenehmigungen in der Regel mindestens zwei Wochen vor Drehbeginn eingeholt werden.

am Set von PUPPENJUNGS in Hannover
am Set von PUPPENJUNGS in Hannover

Bremen/Bremerhaven:

Genehmigungen für Dreharbeiten auf öffentlichen Straßen und Wegen und die Einrichtung von Halteverbotszonen erteilt in Bremen das Amt für Straßen und Verkehr. Ihr Ansprechpartner dort ist Bernd Wurche (0421 - 36 11 07 41, bernd.wurche@asv.bremen.de). In Bremerhaven ist Frank Bohne vom Magistrat Bremerhaven Ihr Ansprechpartner (0471 - 590 37 35, frank.bohne@magistrat.bremerhaven.de).

Niedersachsen:

In der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover ist Susanne Schmidt vom Amt für Eventmanagement im Büro des Oberbürgermeisters Ansprechpartnerin für Drehgenehmigungen (0511 - 16 84 14 31, susanne.schmidt@hannover-stadt.de,www.hannover.de/veranstaltungsservice/).

Darüber hinaus sind in Niedersachsen bei der Frage nach Drehgenehmigungen die jeweiligen Kommunen zuständig. In der Regel erteilen die Ordnungsämter oder auch die Pressestellen Drehgenehmigungen. Ansprechpartner für die jeweiligen Regionen, die Sie gerne bei der Vermittlung von Drehgenehmigungen unterstützen, finden Sie beim Kommunennetzwerk Niedersachsen/Bremen. Ausführliche Informationen zu den Besonderheiten der jeweiligen Kommune, den Ansprechpartnern vor Ort und den filmrelevanten Kontakten werden im Dreharbeiten-Leitfaden vorgestellt.

Dreharbeiten mit Kindern und Jugendlichen

am Set von POMMES ESSEN
am Set von POMMES ESSEN

Bevor Kinder zum Beispiel bei Hörfunk, Fernsehen, Film, Theater oder Werbeveranstaltungen beschäftigt werden dürfen, muss dieses bei der zuständigen Aufsichtsbehörde beantragt und von ihr genehmigt werden (§ 6 JArbSchG).

Niedersachsen:

www.gewerbeaufsicht.niedersachsen.de


Bremen/Bremerhaven:

www.gewerbeaufsicht.bremen.de

 

Bedingungen:

  • Unter 3 Jahren: Einverständnis der Eltern
  • Zwischen 3 und 6 Jahren: max. 2 Std/Tag (zwischen 8 bis 17 Uhr), mit Einverständnis der Eltern und eines Kinderarztes sowie behördlicher Genehmigung
  • Schulkinder: max. 3 Std/Tag (zwischen 8 bis 22 Uhr), mit Einverständnis der Eltern und eines Kinderarztes sowie behördlicher Genehmigung.
  • Jugendliche von 15 bis 17 Jahren: max. 8 Std/Tag (bis 23 Uhr), mit Einverständnis der Eltern