Film- und Medienförderung reloaded beim Business-Frühstück in Bremen

Thomas Schäffer (nordmedia), Kai Stührenberg (Wirtschaftsförderung Bremen GmbH), Birgit Busch (Referentin beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen), Jochen Coldewey (nordmedia), Enzo Vial (Referatsleiter Medien und IT, Senatskanzlei), Klaus W. Becker (Filmbüro Bremen), Rose Pfister (Referentin beim Senator für Kultur Bremen)
Thomas Schäffer (nordmedia), Kai Stührenberg (Wirtschaftsförderung Bremen GmbH), Birgit Busch (Referentin beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen), Jochen Coldewey (nordmedia), Enzo Vial (Referatsleiter Medien und IT, Senatskanzlei), Klaus W. Becker (Filmbüro Bremen), Rose Pfister (Referentin beim Senator für Kultur Bremen)

Beim nordmedia Business-Frühstück am 16. Februar 2015 in Bremen ging es um die Neuorganisation der kulturwirtschaftlichen Film- und Medienförderung in Bremen und das Projektstipendium „Filmstart“, das zusammen von nordmedia und dem Filmbüro Bremen entwickelt wurde. Viele Interessierte kamen zu der ausgebuchten Veranstaltung und wollten die Neubesetzung im nordmedia-Vergabeausschuss, Kai Stührenberg (Wirtschaftsförderung Bremen GmbH), sowie die Verantwortliche für das zuständige Ressort, Birgit Busch (Referentin beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen), kennenlernen. Ebenso nutzten sie die Möglichkeit, von Klaus W. Becker  (Filmbüro Bremen) mehr über die neue Fördermöglichkeit „Filmstart“ für Nachwuchsfilmprojekte und künstlerische Filme in Bremen erfahren.

Birgit Busch und Kai Stührenberg nahmen den Teilnehmern gleich zu Beginn ihre Ängste und Sorgen bzgl. einer allein wirtschaftlich ausgerichteten Förderentscheidung. Denn für sie gehe es vor allem um die Qualität eines Projektes. Laut Birgit Busch werden die Pflichten der Senatskanzlei auf das Ressort Wirtschaft, Arbeit und Häfen übertragen, wobei die bisherigen Strukturen bestehen bleiben. Kai Stührenberg betonte noch einmal, dass nicht allein die wirtschaftliche Verwertbarkeit eines Projekts im Vordergrund stehe, sondern ebenso der künstlerische Erfolg. 

Es sei ihm aus Standortsicht besonders wichtig, dass die Filmwirtschaft aktiv gefördert werde, insbesondere junge Filmemacher sowie Multimediaprojekte. Kai Stührenberg setzt auf eine intensive Zusammenarbeit mit nordmedia bei der Entscheidung über die geförderten Projekte. Er selbst habe einen künstlerischen Hintergrund als Musiker und beschäftige sich seit Jahren intensiv mit dem Thema Film und den Protagonisten in Bremen, so Stührenberg.

Klaus W. Becker stellte das neue Projektstipendium „Filmstart“ vor. Das Stipendium ist eine Initiative des Filmbüros Bremen und der nordmedia, wobei nordmedia Fördermittelgeber ist und das Filmbüro das Programm umsetzt. Laut Becker handelt es sich bei dem Stipendium um einen Zuschuss zwischen 1.000 und 10.000 Euro, der überwiegend an Filmemacher mit dem Hauptwohnsitz in Bremen vergeben werde. Hauptsächlich werde der Bereich Produktion gefördert, aber auch Projektentwicklung, Vertrieb und Abspiel könne unterstützt werden. Bei den Genres gebe es keine Einschränkungen, alle Genres seien erwünscht.

Die eingereichten Projekte sollen bestenfalls drehfertig sein und innerhalb eines Jahres umgesetzt werden können, so Becker. Eine Verlängerung von einem Jahr sei aber möglich. Wichtig bei einer Einreichung seien visuelle Arbeitsproben, soweit diese bereits vorhanden sind. Klaus W. Becker betonte, dass das Team des Filmbüros für ein persönliches Beratungsgespräch gerne zur Verfügung stehe. Weitere Informationen und das Antragsformular finden Sie hier

Zum Ausklang des nordmedia Business-Frühstücks nutzten viele Teilnehmer die Möglichkeit, Detailfragen direkt mit unseren Gästen anzusprechen und zu Netzwerken.

Fotos: Christian-Arne de Groot