24. Int. Bremer Symposium zum Film - Familien-Bilder: Lebensgemeinschaften und Kino

8. bis 12. Mai 2019, CITY 46 / Kommunalkino Bremen e.V.

Das CITY 46 / Kommunalkino Bremen e.V. lädt zusammen mit der Universität Bremen vom 8. bis 12. Mai 2019 wieder beim Int. Bremer Symposium zum Film zum Entdecken und Diskutieren ein. Unter dem Motto „Familien-Bilder“ präsentiert es filmische und wissenschaftliche Beiträge zu einem gesellschaftlichen Konstrukt, das wir zu selten hinterfragen. 20 internationale Gäste werden dazu erwartet und 19 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme füllen das Kinoprogramm.

In jüngster Zeit hat der Variantenreichtum an Familien-Bildern im Film dazu beigetragen, vorherrschende Modelle der Kleinfamilie und hierarchische Verwandtschaftsverhältnisse nicht nur in der westlichen Welt infrage zu stellen. Insbesondere jüngere Filme präsentieren alternative, queere oder „diasporische“ Modelle des Zusammenlebens und der Wahlverwandtschaft. Was und wie sie davon erzählen, soll in seinem Bedeutungszusammenhang analysiert und diskutiert werden. Als „Filmfamilien“ lassen sich aber auch als Arbeits - und Produktionsgemeinschaften verstehen, die im Kollektiv Filmgeschichte geschrieben haben, z.B. das Fassbinder-Ensemble oder der Group Dziga Vertov. Amateurfilme und Home Movies nehmen diesbezüglich einen besonderen Stellenwert ein, ist an ihnen doch die Konstruktion von Familie direkt zu beobachten.

Zu diesen Schwerpunkten sind u.a. die Professorinnen Daniela Berghahn (London), Annette Brauerhoch (Paderborn) und Elena Zanichelli (Bremen) sowie die Historiker Michael Loebenstein, Ingo Zechner (Wien) und Lindsay Zarwell (Washington D.C.) zu Gast. In drei vormittäglichen Foren werden außerdem aktuelle filmwissenschaftliche Beiträge zur Thematik vorgestellt und diskutiert.

Weitere Informationen im Programmheft zum Download und unter: www.city46.de/symposium