41. Europäisches Filmfestival Göttingen mit neuem Auftritt: 64 Filme aus 12 Ländern an 10 Tagen

11. bis 20. Dezember 2020, Göttingen

Schwerpunkt: Aktuelle Filme aus Skandinavien / Neu dabei: Kurzfilmwettbewerb „Mach mal halblang!“

Allen Widrigkeiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus zum Trotz sind die Vorbereitungen für das 41. Europäische Filmfestival Göttingen, welches in der Zeit vom 11. bis 20. Dezember stattfinden wird, erfolgreich abgeschlossen. Es war eine wichtige und einmütige Entscheidung aller an der Planung Beteiligten, das Festival auch in diesem Jahr live und physisch zu veranstalten und nicht online in den virtuellen Raum zu verlegen. Dass dabei alle gültigen Hygiene-Regeln und Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden, versteht sich von selbst.

Eine wichtige Ergänzung ist die Einbeziehung des Kurzfilmwettbewerbs „Mach mal halblang!“ in das Europäische Filmfestival Göttingen. Mit dem Fokus auf das Thema Nachwuchsförderung wird zusätzlich ein junges Publikum angesprochen. In diesem Rahmen finden auch Workshops, Vorträge und eine Gala zum Abschluss des Festivals statt.

„Vernetzung ist ein wichtiger Gedanke bei unserem Festival“, sagt Daniel Bernhard, Geschäftsführer des Göttinger Kurzfilmfestival e. V. „Deswegen wird es trotz Corona als Präsenzveranstaltung organisiert.“ Die MacherInnen der Kurzfilme werden nach Göttingen eingeladen und können tagsüber an Workshops teilnehmen und sich abends mit dem Publikum austauschen.

DER RAUSCH © Henrik Ohsten
DER RAUSCH © Henrik Ohsten

Im Spielfilmbereich bleibt das Konzept eines jährlichen Länderschwerpunktes erhalten, bei dem die aktuelle Filmkultur eines ausgewählten europäischen Landes oder einer Region in einem umfangreichen Programm vorgestellt wird. Der Länderschwerpunkt in diesem Jahr ist Skandinavien. Insgesamt 16 aktuelle Filme aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Island und Finnland  stehen auf dem Programm. Eröffnungsfilm ist DER RAUSCH, der neue Film des großen dänischen Regisseurs Thomas Vinterberg (DAS FEST) mit Weltstar Mads Mikkelsen in der Hauptrolle.

Auch die anderen Festivalsektionen werden fortgeführt: Europäische Premieren, Cinema! Italia!, Neues deutsches Kino. Hir ist auch der preisgekrönte, nordmedia-geförderte Spielfim COUP von Sven O. Hill zu sehen. Kurzfilm kommt als neue Sektion hinzu. Natürlich wird auch wieder der beliebte Publikumspreis, das „Göttinger Liesel“, vergeben.

das neue Kino Méliès  © Rainer Recke
das neue Kino Méliès © Rainer Recke

„Besonderes Flair vermittelt unser zweiter durchgängiger Festival-Spielort, das neue Kino Méliès in der alten Baptistenkirche“, ergänzt Telke Reeck, Geschäftsführerin der Kinos Lumière und Méliès. Und mit dem Jungen Theater wurde eine zusätzliche Spielstelle in direkter Nachbarschaft gefunden, um noch mehr Publikum für die Filme junger Regisseur*innen aus ganz Europa zu begeistern.

Den Höhepunkt des Europäischen Filmfestivals Göttingen bildet eine Gala, auf der die GewinnerInnen des Wettbewerbs verkündet und die Preise vergeben werden. Die ausgezeichneten Kurzfilme werden anschließend gezeigt.

Weitere Informationen finden sich auf den neuen Internetseiten des Festivals unter: https://filmfest-goettingen.de