Setbesuch im Wendland: "Der Tod ist in guten Händen" (AT)

v.l.: Philipp Künzli (Kamera), Christoph Hövel (Kamerassistenz), Jakob Deutsch (Produktion), Immanuel Esser (Regie), , Johannes Kühn (Rolle Kraumann), Bo Frierich (Set-Assistent kniend), Holger Daemgen (Rolle Grundt), Christian Roos (Regie-Assistenz), Leo Decristoforo (Beleuchter), Franziska Machens (Rolle Moris), Ephraim Hahn (Tonmeister kniend), Charlotte Fleck (Maskenbild), Doris Bartelt (Kostümbild), Hannah-Lisa Paul
v.l.: Philipp Künzli (Kamera), Christoph Hövel (Kamerassistenz), Jakob Deutsch (Produktion), Immanuel Esser (Regie), , Johannes Kühn (Rolle Kraumann), Bo Frierich (Set-Assistent kniend), Holger Daemgen (Rolle Grundt), Christian Roos (Regie-Assistenz), Leo Decristoforo (Beleuchter), Franziska Machens (Rolle Moris), Ephraim Hahn (Tonmeister kniend), Charlotte Fleck (Maskenbild), Doris Bartelt (Kostümbild), Hannah-Lisa Paul

Im Sommer 2018 haben im Wendland die Dreharbeiten zu dem nordmedia-geförderten Spielfilm DER TOD IST IN GUTEN HÄNDEN (AT) von Immanuel Esser stattgefunden. Holger Daemgen, Franziska Machens und Johannes Kühn spielen in der skurrilen Komödie drei MitarbeiterInnen eines Konzerns, der den Tod privatisiert hat. In ihrem Dienstfahrzeug fahren sie über Land, um die Liste der Menschen abzuarbeiten, deren Todeszeitpunkt gekommen ist. Zu Beginn ihrer Reise ist es für einen Elektriker soweit, der an einem Sandberg an einer Leitung arbeitet.

Regieanweisung am Sandberg: Immanuel Esser (2.v.l.) mit seinen Hauptdarstellern Johannes Kühn (Kraumann),  Franziska Machens (Moris) und Holger Daemgen (Grundt); Foto: Matthias Sahli
Regieanweisung am Sandberg: Immanuel Esser (2.v.l.) mit seinen Hauptdarstellern Johannes Kühn (Kraumann), Franziska Machens (Moris) und Holger Daemgen (Grundt); Foto: Matthias Sahli

Viele Szenen des Films wurden in einer Totale aufgenommen, was einiges an Absprachen benötigte: Wann fährt das Auto ins Bild? Wer reagiert auf wen? Wie lange sollen sich die Schauspielenden Zeit lassen? In einer schwarzen Komödie über den Tod spielt das richtige Timing eine wichtige Rolle. Das Team probte und drehte die Einstellung daher viele Male, bis die gewünschte Dynamik entstand und alle Departments zufrieden waren. Die meisten Schauplätze von DER TOD IST IN GUTEN HÄNDEN (AT) waren ungewöhnliche und entlegene Orte mitten in der Natur - wie zum Beispiel ein Betonplattenlager, ein Kalkwerk oder eine Düne. "Bei einer Geschichte mit absurden Zügen ist die Auswahl besonderer Drehorte enorm wichtig", so Regisseur Immanuel Esser. "Dafür haben wir auch  in Kauf genommen, dass Produktionsfahrzeuge manchmal auf dem Weg zum Drehort im Sand stecken geblieben sind".

Moris (Franziska Machens), Kraumann (Johannes Kühn) und Grundt (Holger Daemgen) bei der Arbeit
Moris (Franziska Machens), Kraumann (Johannes Kühn) und Grundt (Holger Daemgen) bei der Arbeit

Szenenbildnerin Renate Mihatsch ergänzte die Locations dann jeweils um ein oder mehrere Details und integrierte sie in die Welt des Films, wie z.B. eine kleine Stromleitung auf der Düne, die in das durchkomponierte Farbkonzept des Films passt.

Im Verlauf des Films werden die drei Protagonisten mit dem eigenen drohenden Tod konfrontiert. Daraufhin macht sich das Trio auf den Weg, um herauszufinden, was Sterben jenseits des Konzerns, für den sie arbeiten, bedeutet.

DER TOD IST IN GUTEN HÄNDEN (AT) von Immanuel Esser ist ein Projekt der Kunsthochschule für Medien Köln, das er gemeinsam mit dem Kameramann Philipp Künzli produziert hat. Gemeinsam mit Matthias Sahli und Angelo Wemmje verfasste er auch das Drehbuch. Gedreht wurde von Mitte Juni bis Mitte Juli 2018 hauptsächlich im Wendland in der Umgebung von Gartow mit einem kurzen Ausflug zum Kreidebergwerk Damann in Söhlde in der Region Braunschweig. Der Film  wird voraussichtlich im nächsten Jahr Festivalpremiere feiern.

Fotos: Produktion/Renate Mihatsch/Matthias Sahli/Philipp Künzli