"Weiße Berge in Gefahr - Die Gipslandschaft im Harz"

Reportage von Christian Leunig

Sendetermine: Di, 29.01.2019, 18.15 Uhr, NDR-Fernsehen (Erstausstrahlung); Do, 31.01.2019,11.30 Uhr, NDR-Fernsehen

Der Boden im Süden des Harzes enthält Gips, der mit der Zeit verwittert und durch Wasser aufgelöst wird. Eine weitere Bedrohung für die Landschaft ist zudem der Gipsabbau im großen Stil. Weltweit gibt es keine vergleichbare Landschaft wie den Gipskarst im Südharz. Er ist für viele seltene Arten unersetzlich. Eine faszinierende Natur mit weißen Klippen, strahlend blauen Seen mit weißem Sand, plötzlich entstandenen Fallgruben, tiefen Schloten und Senken und Höhlen im Gips. Unter uralten Buchenwäldern befinden sich riesige Löcher, unterspült von unterirdischen Flüssen.

Naturschützer und industieller Gipsabbau streiten um die letzten großen Gipsbestände im Südharz. Der Film zeigt beide Seiten und wirft einen tiefen Blick in die Abbaugruben des Gipstagebaus, begleitet Umweltaktivisten im Landschaftsschutz und Archäologen bei Höhlenerkundungen in einer weltweit einmaligen Landschaft.

Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" macht eine filmische Reise durch verschiedene Landschaften und zeigt Menschen, die sich den Kampf gegen das Verschwinden der Niedersächsischen Gipsberge zur Aufgabe gemacht haben.

Text: NDR

Fotos: © NDR/AZ-Media TV/Christian Leunig

Produktion: AZ Media TV

Gefördert mit Mitteln der nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH.

Siehe auch: WEISSE BERGE IN GEFAHR - DIE GIPSLANDSCHAFT IM HARZ