"Vena"
Spielfilm von Chiara Fleischhacker
Mediathek: Online verfügbar bis 26.02.2026, 05.00 Uhr, ARD Mediathek; Sendetermin: So, 30.11.2025, 22.45 Uhr, SWR-Fernsehen (Erstausstrahlung)
Jenny liebt ihren Freund Bolle, mit dem sie ein Kind erwartet. Was für andere das größte Glück bedeutet, löst in Jenny ambivalente Gefühle aus. Sie ist mit der Justiz und dem Jugendamt aneinandergeraten und ihre Beziehung mit Bolle ist wegen der Drogenabhängigkeit der beiden durchaus schwankend.
Außerdem muss sie eine Haftstrafe verbüßen und will ihr Kind keinesfalls im Gefängnis bekommen. Als ihr die Familienhebamme Marla zugewiesen wird, reagiert Jenny abweisend. Doch Marla verhält sich nicht wie von Jenny erwartet. Sie verurteilt die junge Frau nicht, sondern lässt ihr Raum. Jenny beginnt, Marla zu vertrauen.
Allmählich fasst sie den Mut, sich ihren Ängsten zu stellen und Verantwortung zu übernehmen, für das Leben in ihrem Bauch, vor allem aber für sich selbst.
Chiara Fleischhacker schrieb VENA nach intensiven Recherchen zu Geburt, Haft und Sucht. Ihr Film ist tief in der sozialen Realität verankert und schonungslos nah bei seiner Protagonistin in all ihrer Abwehr, Verwirrung, Sturheit und Sehnsucht. Ein starker, klischeefreier und hoffnungsvoller Debütfilm.
Text: SWR
Fotos: © SWR/Neue Bioskop Film
Produktion: Neue Bioskop Film GmbH in Koproduktion mit SWR & HR und in Zusammenarbeit mit Filmakademie Baden-Württemberg
Förderung: MDM − Mitteldeutsche Medienförderung; MFG Baden-Württemberg; nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH; Thüringische Staatskanzlei; Kulturstiftung des Freistaats Sachsen
Siehe auch: VENA
