nordmedia auf der Berlinale 2026 - NO GOOD MEN eröffnet das Festival

12.-22. Februar 2026

Bei den 76. Internationalen Filmfestspielen Berlin (12.-22. Februar 2026) sind insgesamt vier von der nordmedia geförderte Produktionen im offiziellen Programm vertreten. Besonderes Highlight ist der Spielfilm NO GOOD MEN von Shahrbanoo Sadat, der als Eröffnungsfilm der Berlinale seine Premiere feiert.

Der Film spielt 2021 in Afghanistan, kurz vor der Rückkehr der Taliban. Im Mittelpunkt steht Naru, die einzige Kamerafrau eines großen Kabuler Fernsehsenders, die zwischen beruflichem Anspruch, persönlicher Verantwortung und gesellschaftlichen Zwängen um Selbstbestimmung kämpft. Der international koproduzierte Film wurde unter anderem in Hannover gedreht.

Staatssekretär Frank Doods, Aufsichtsratsvorsitzender der nordmedia, freut sich über diese Platzierung: „Dass ein von der nordmedia geförderter Film die Berlinale eröffnen darf, ist eine besondere Auszeichnung und ein Privileg. Sie würdigt die außergewöhnliche Filmkunst von Shahrbanoo Sadat und stärkt zugleich die internationale Sichtbarkeit des Filmstandorts Niedersachsen und Bremen.“

In der Sektion „Perspectives“ ist der Spielfilm DER HEIMATLOSE von Kai Stänicke vertreten. Der Film erzählt von Hein, der nach vierzehn Jahren in sein Heimatdorf auf einer kleinen Insel zurückkehrt und von der Dorfgemeinschaft nicht wiedererkannt wird. In den Hauptrollen sind unter anderem Paul Boche, Emilia Schüle, Philip Froissant, Julika Jenkins, Jeanette Hain, Aaron Hilmer und Sebastian Blomberg zu sehen. Gedreht wurde der Film an insgesamt 22 Drehtagen auf Norderney und von nordmedia bereits ab der Drehbuchentwicklung gefördert. DER HEIMATLOSE entstand in Kooperation mit dem ZDF - Das kleine Fernsehspiel.

In der Sektion „Panorama“ feiern zwei von der nordmedia geförderte Filme ihre Premiere:

Der Dokumentarfilm SIRI HUSTVEDT - DANCE AROUND THE SELF von Sabine Lidl widmet sich der Schriftstellerin Siri Hustvedt und ihrem Weg von den Anfängen zwischen Minnesota und New York bis hin zu einer der prägenden Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Der Film wurde von Medea Film Factory aus Hannover als Koproduktion mit dem NDR hergestellt und in Niedersachsen geschnitten.

Der zweite Spielfilm in der Sektion „Panorama“ ist STAATSSCHUTZ von Faraz Shariat, der Szenische Künste an der Universität Hildesheim studierte. Der Film handelt von einer jungen Staatsanwältin, die nach einem rassistischen Anschlag auf ihr Leben beginnt, entgegen behördlichen Weisungen zu ermitteln und dabei auf strukturelle Verharmlosung rechter Gewalt stößt. In den Hauptrollen sind unter anderem Chen Emilie Yan, Arnd Klawitter und Sebastian Urzendowsky zu sehen. Produziert wurde STAATSSCHUTZ von Jünglinge Film in Koproduktion mit dem ZDF - Das kleine Fernsehspiel. Die Bildpostproduktion erfolgte bei Cine Complete in Niedersachsen.

Meike Götz, Geschäftsführerin der nordmedia, ergänzt: „Die starke Präsenz auf der Berlinale unterstreicht nicht nur die hohe künstlerische Qualität der geförderten Produktionen, sondern auch die Attraktivität des Standorts Niedersachsen und Bremen. Ob als Drehort, in Zusammenarbeit mit leistungsstarken Postproduktionspartner:innen oder als Sitz eigener Produktionsfirmen - national wie international gewinnt Niedersachsen und Bremen kontinuierlich an Bedeutung.“

Die Berlinale zählt zu den weltweit bedeutendsten Filmfestivals und ist zugleich einer der wichtigsten internationalen Treffpunkte der Film- und Medienbranche.

Weitere Informationen zu den nordmedia-Aktivitäten auf der Berlinale 2026: nordmedia Berlinale 2026