nordmedia auf der Berlinale 2026: Vier Preise für zwei geförderte Produktionen
Bei der diesjährigen Berlinale wurden zwei nordmedia-geförderte Produktionen mit insgesamt vier Preisen ausgezeichnet.
Der nordmedia-geförderte Spielfilm DER HEIMATLOSE von Kai Stänicke wurde mit dem Teddy Award in der Kategorie Jury Award ausgezeichnet - einem der bedeutendsten queeren Filmpreise im Rahmen der Internationale Filmfestspiele Berlin. Produziert wurde der Film von Tamtam Film in Koproduktion mit Lupa Film.
Der Film erzählt von Hein, der nach 14 Jahren in sein Heimatdorf auf einer Insel zurückkehrt, dort jedoch von der Dorfgemeinschaft nicht wiedererkannt wird. In den Hauptrollen spielen unter anderem Paul Boche, Emilia Schüle, Philip Froissant, Julika Jenkins, Jeanette Hain, Aaron Hilmer und Sebastian Blomberg. Gedreht wurde an 22 Tagen auf Norderney; nordmedia förderte das Projekt bereits ab der Drehbuchentwicklung.
Der nordmedia-geförderte Spielfilm STAATSSCHUTZ von Regisseur Faraz Shariat wurde gleich von drei unabhängigen Jurys geehrt. Ausgezeichnet wurde der Film mit dem 28. Panorama Publikumspreis, der jährlich an den beliebtesten Beitrag der Panorama-Sektion vergeben wird. Zudem erhielt STAATSSCHUTZ den CICAE Art Cinema Award, der von der internationalen Arthouse-Kinogemeinschaft verliehen wird. Darüber hinaus wurde der Film mit dem Heiner-Carow-Preis ausgezeichnet, der Produktionen würdigt, die sich durch eine besondere humanistische Perspektive und eine markante künstlerische Handschrift auszeichnen.
Vor der Kamera standen u.a. Chen Emilie Yan, Arnd Klawitter, Sebastian Urzendowsky, Julia Jentsch und Mercy Dorcas Otieno. Regisseur Faraz Shariat ist insbesondere durch sein vielfach preisgekröntes Spielfilmdebüt FUTUR DREI bekannt. Produziert wurde das Thriller-Drama von Jünglinge Film.
