Deutscher Filmpreis für "Siri Hustvedt - Dance Around the Self"

Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2026 in Berlin (v.l.): Meike Götz (Geschäftsführerin nordmedia), Irene Höfer (Produzentin Medea Film), Sabine Lidl (Regie) und Kathrin Becker (NDR) © nordmedia
Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2026 in Berlin (v.l.): Meike Götz (Geschäftsführerin nordmedia), Irene Höfer (Produzentin Medea Film), Sabine Lidl (Regie) und Kathrin Becker (NDR) © nordmedia

Am 29. Mai 2026 fand die 76. Verleihung des Deutschen Filmpreises LOLA im Palais am Funkturm in Berlin statt. Mehr als 2.300 Mitglieder der Deutschen Filmakademie hatten zuvor über die Preisträger:innen in 17 Kategorien abgestimmt. Den Deutschen Filmpreis in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" gewann der nordmedia-geförderte Film SIRI HUSTVEDT - DANCE AROUND THE SELF von Sabine Lidl (Regie) und Irene Höfer (Produzentin). Sabine Lidl dokumentiert in ihrem Film den Werdegang von Siri Hustvedt zur preisgekrönten Schriftstellerin in New York, ihre Liebesgeschichte mit ihrem Ehemann, dem legendären Autor Paul Auster und zeigt zugleich den Weg von Frauen, wie sie mutig und eigenwillig ihre Kunst verwirklichen.

Der Film porträtiert Siri Hustvedts ganz eigene Art zu leben und zu denken und verbindet ihr Schreiben mit den großen Themen des Lebens: Liebe und Abschied. Der Dokumentarfilm feierte auf der diesjährigen Berlinale in Anwesenheit von Siri Hustvedt seine umjubelte Weltpremiere und hatte am 2. April 2026 im X-Verleih bundesweiten Kinostart.

Schauspielerin und Sängerin Sophie Auster, die Tochter von Siri Hustvedt und Paul Auster, trat außerdem während einer emotionalen "In Memoriam"-Ehrung bei der Preisverleihungs-Gala in Berlin auf und wurde von Schauspieler und Regisseur Christian Friedel am Klavier begleitet, der die Verleihung des Deutschen Filmpreises moderierte.

Siehe auch: SIRI HUSTVEDT - DANCE AROUND THE SELF