Bei dem Symposium erfuhren die TeilnehmerInnen den Nutzen des immersiven Mediums Virtual Reality am Anwendungsbeispiel aus der Praxis. Die VR-Lösung Boxplan ermöglicht durch das Erleben mit dem ganzen Körper, Fertigungsprozesse im Kontext zu bewerten, in kurzer Zeit Mock-Ups von Montagestationen zu erstellen und Probleme und Lösungen so zu kommunizieren, dass sie jeder sofort versteht. Mit "Boxplan" planen Unternehmen Montagestationen maßstabsgetreu in VR. Der Interaktive Modus ermöglicht es, den Montage-Workflow sofort zu erleben und das eigene Layout-Konzept zu testen.

Nach einem Vortrag stieg das APITs Lab gemeinsam mit den TeilnehmerInnen in die Diskussion ein: Ist der Hype um VR berechtigt? Welche Vorteile bietet das „Embodied Engineering“ im Vergleich zu herkömmlichen Planungsprozessen? Welche Einschränkungen und technische Hürden bestehen? Welche Rolle spielt Realismus in Simulationen? Die rege Beteiligung an der Diskussion zeigte, dass das Thema am Puls der Zeit ist.