Ein gelungener Abschluss der Reihe Games & Recht

Dr. Christian Rauda aus der Medienrechtskanzlei GRAEF Rechtsanwälte gab Praxistipps

Dr. Christian Rauda, Lisa May (nordmedia) und Thomas Schäffer (nordmedia)
Dr. Christian Rauda, Lisa May (nordmedia) und Thomas Schäffer (nordmedia)

“What happens in vagueness, stays in vagueness: Wichtig ist, in Verträgen alles klar zu definieren, damit keine Streitigkeiten entstehen“, machte Rechtsanwalt Dr. Christian Rauda deutlich. Er sprach bei der letzten Games & Recht Veranstaltung am 4.11.2014 über Publishing- und Lizenzverträge, Markenschutz, Farming und Cheatbots. Rauda gab den Branchenakteuren wichtige Praxistipps: „Fegt nicht über Dinge hinweg, nur weil sie im ersten Moment unverständlich klingen. Gerade unklare Formulierungen können zu Rechtstreitigkeiten führen!“ Die Rahmenbedingungen, was leistbar ist und was nicht, sollten klar in Verträgen formuliert werden. Das gleiche gilt auch für sogenannte Bugs; das Recht zur Nachbesserung habe dabei immer Vorrang.

Das Publikum beteiligte sich rege an der Diskussion.
Das Publikum beteiligte sich rege an der Diskussion.

Bei Fragen zu Umsatz oder Gewinn empfahl er eine Beispielrechnung in den Anhang eines Vertrages zu setzen. Genauso sollte man sich gut überlegen, inwiefern man beispielweise das Recht auf Marketingkampagnen und -erträgen in ersten Verträgen festlegt. Man sollte sich ruhig Möglichkeiten offen halten, so Raudas Tipp. Damit Dritte das Spiel nicht übernehmen können, legte der Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht den Besuchern nahe, Marken national bzw. europaweit und bei Bedarf auf relevante Märkte bezogen zu schützen.

Mit diesem Vortrag schließt die Reihe Games & Recht. Wir bedanken uns bei der Kanzlei GRAEF Rechtsanwälte für die Zusammenarbeit.