Setbesuch in Goslar: "Erich Kästner - Das andere Ich"

v.l.: Reinhardt Beetz (gebrueder beetz filmproduktion), Monika Schäfer (NDR/ARTE), Lisa Wagner (Rolle Liselotte Enderle), Matthias Bundschuh (Rolle Erich Kästner), Annette Baumeister (Regie), Jochen Coldewey (nordmedia) und Clelia Sato (Rolle Cornelia Battenberg)
v.l.: Reinhardt Beetz (gebrueder beetz filmproduktion), Monika Schäfer (NDR/ARTE), Lisa Wagner (Rolle Liselotte Enderle), Matthias Bundschuh (Rolle Erich Kästner), Annette Baumeister (Regie), Jochen Coldewey (nordmedia) und Clelia Sato (Rolle Cornelia Battenberg)

Vom 5. bis 10. September 2016 haben in Goslar die szenischen Dreharbeiten zur nordmedia-geförderten Dokumentation ERICH KÄSTNER - DAS ANDERE ICH unter der Regie von Annette Baumeister stattgefunden. Der Film erzählt das Leben des Schriftstellers in der Zeit von 1907 bis in die 60er-Jahre. Kästner hat in dieser Zeit nicht in Goslar, sondern in Dresden, Leipzig, Berlin, München und Wien gelebt.

"Aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten, geschlossene historische Gebäude-Ensembles und zeitgenössisch erhaltene Motive zu finden, wurden die Dreharbeiten nach Goslar und Umgebung gelegt", berichtete Reinhardt Beetz von der gebrueder beetz filmproduktion beim Settermin. "Darüber hinaus ist Goslar Dreharbeiten gegenüber sehr aufgeschlossen und liegt gut erreichbar in der Mitte Deutschlands", ergänzte Produktionsleiter Onno Ehlers. Gedreht wurde u.a. im Turmsaal des "Hotel Der Achtermann" in Goslar, das im Film ein Hotelzimmer in Wien darstellen wird.

Weitere Drehorte in Goslar und Umgebung waren die Kaiserpfalz, die Glasfabrik Weule, Parks, Wallanlagen, Wälder und historische Gassen. Die szenische Dokumentation wurde von der gebrueder beetz filmproduktion Lüneburg GmbH mit einem Filmteam von 20 Mitarbeitern sowie zahlreichen Schauspielern und Komparsen realsiert. Erich Kästner verkörperte Matthias Bundschuh, seine Lebensgefährtin Luiselotte Enderle spielte Lisa Wagner. Die 52 Minuten lange NDR/ARTE-Koproduktion wird am 31.12.2016 bei ARTE erstausgestrahlt werden.