Setbesuch in Bremen: "Sie hatte große Füße"

Hauptdarsteller Heiko Pinkowski und Henning Beeck
Hauptdarsteller Heiko Pinkowski und Henning Beeck

Zu Gast im Hof-Idyll: Zwischen Schwalbengezwitscher, Kälbchen und Katzenbabys stand der Fuhrpark des Kurzfilmes SIE HATTE GROßE FÜSSE von Regisseurin Melinda Jansen, der vom 24.-28. Mai 2016 im Bremer Blockland gedreht wurde. Seit November hatte die Aufnahmeleiterin Manuela Rusch nach einer passenden Location für den Kurzspielfilm gesucht - bis sie in Ritterhude fündig wurde. Das knapp 18-köpfige Team wurde von der Bäuerin Frau Harbers familiär umsorgt: Sie stellte freudig das Catering für die Crew.

Der Kurzfilm erzählt die Geschichte des kleinen zehnjährigen Willem, der gerade seinen Großvater verloren hat und anlässlich dessen des Geburtstags ein Fest feiern möchte. Auch Bauer Henrik (50) trauert um seine kürzlich verstorbene Mutter und wird von Willem animiert, es ihm gleichzutun und zu Ehren der Toten besondere Speisen zuzubereiten. Sie wollen den Tag auf dem Friedhof begehen, wie es die Mexikaner am „Day of the Dead“ machen…

Gespielt wird Willelm von dem zwölfjährigen Henning Beeck, dessen Mutter fleißig Fotos von den Dreharbeiten schoss. Es sei nicht seine erste Erfahrung, er habe auch schon einen Werbespot für Mercedes gedreht, erzählte sie nicht ohne Stolz. Den Bauern Henrik spielt Heiko Pinkowski, der bereits u.a. in SCHROTTEN und VON EINEM DER AUSZOG brillierte. Stoisch ertrug er die Weisung von der Kostümbildnerin, trotz der sonnigen 25 Grad wieder den Pulli über die Latzhose zu ziehen, als er ans Set auf dem Fiedhof kam.

Die Stimmung am Set war professionell und freundschaftlich zugleich. Mit Rücksichtnahme auf das Kind am Set mussten strenge Zeiten eingehalten werden, was die Crew mit guter Zusammenarbeit bestens meisterte. Der Bauerhof - welcher der Crew als Basis diente - bot einen eigenen Zugang zu dem kleinen benachbarten Friedhof. Rusch war begeistert: Das Setting sei wie für sie gemacht, schwärmte sie.

Neben Ritterhude wurde auch in Lilienthal gedreht. Produziert wird der nordmedia-geförderte Kurzfilm von Riva Film GmbH und Kinescope Film GmbH.