Zum Abschluss des Filmfests Hamburg ist Regisseurin und Autorin Franziska Stünkel für ihren ersten abend-füllenden Spielfilm VINETA, der u.a. von der nordmedia gefördert wurde, mit dem Otto-Sprenger-Preis 2006 für den besten Debütfilm ausgezeichnet worden. Sie teilt sich den mit 10.000 Euro dotierten Preis mit der französischen Regisseurin Chantal Richard für LILI ET LE BAOBAB.
Die Begründung der Jury: „In einem beklemmenden Kammerspiel treibt die Filmemacherin den Rausch und das Leiden eines Workaholics mit seinem klaustrophobischen Niedergang konsequent auf die Spitze. Durch die feine Komposition von Spiel, Metaphern, Farben und Musik ist ein beeindruckend komplexes Gesamtwerk entstanden.“
Otto Sprenger war von 1973 bis 1980 Vorsitzender der Gewerkschaft Kunst und maßgeblich beteiligt an der Gründung der Künstler-sozialkasse. Er starb im Februar 2006 im Alter von 89 Jahren. Die Otto-Sprenger-Stiftung, 1985 mit Mitteln aus seinem Privat-vermögen gegründet, fördert den Nachwuchsfilm. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Detlev Buck, Andreas Dresen, Caroline Link, Sebastian Schipper, Buket Alakus und Fatih Akin.
VINETA, nach dem Theaterstück "Republik Vineta" von Moritz Rinke; ist eine Produktion der Jumping Horse Film, Hannover, in Koproduktion mit dem NDR, Kaminski.Stiehm.Film und der Creado Film GmbH.
Siehe auch: VINETA
24.09.2009
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