Die Idee dieses Gipfels ist es, in Niedersachsen vorhandene Potenziale in Wirtschaft und Medien zusammenzubringen und vorhandene gemeinsame Entwicklungschancen zu entdecken und weiter zu entwickeln. Die Digitalisierung auf allen Ebene verändert alle Lebensbereiche, sei es unser Informationsverhalten, unsere Mediennutzung, unsere Geschäftsprozesse, unsere Kooperationsformen. Dieser grundlegende Wandel trifft die für eine demokratische Gesellschaft so wichtige Informations- und Kommunikationsbranche in ihren Grundfesten, denn komplette Geschäftsmodelle stehen auf dem Prüfstein. Hier sind die Auswirkungen bereits deutlich spür- und sichtbar, doch auch in allen anderen Wirtschaftsbranchen und natürlich in Politik und Verwaltung bietet das Internet große Chancen, wenn die Herausforderungen gelöst werden.
Eines ist klar: Die Digitalisierung fragt nicht danach, wie das Geschäftsmodell bisher aussah. Plötzlich sieht sich die Redaktion mit nutzergenerierten Inhalten konfrontiert, der Einzelhandel konkurriert mit dem Onlineshopping, Kliniken müssen sich mit alle Formen der Datenübertragung beschäftigen, in die Unternehmen kommt eine Generation, die selbstverständlich vernetzte Kommunikation setzt… Diese Liste lässt sich fast beliebig fortsetzen und würde doch immer nur einen kleinen Ausschnitt dessen zeigen, was Digitalisierung beeinflusst und verändert.
In einem ersten Schritt wurden drei Themenfelder identifiziert, die für Niedersachsen von großem Interesse sind:
1. Markenführung im digitalen Zeitalter
2. Enterprise 2.0 – Anforderungen an Kommunikation und Leadership in Unternehmen der Zukunft
3. Mobiles Digitales Leben
Für die jeweiligen Themenfelder konnten hochrangige Experten gewonnen werden, die zum jeweiligen Thema eine Arbeitsgruppe inhaltlich betreuen.
1. Frank-Peter Oppenborn
2. Dr. Willms Buhse
3. Prof. Dr. Susanne Boll
In den mit Vertretern der Medien, der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Politik besetzten Arbeitsgruppen werden die aufgezeigten Themenfelder und die sich darin verborgenden Fragestellungen aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet. Aus den differenzierten Blickwinkeln lassen sich gemeinsame Herausforderungen, praxisrelevante Lösungsansätze oder Handlungsempfehlungen, konkrete Projekte oder auch theoretisch-wissenschaftliche Modelle entwickeln.
28.10.2010