Die Gesellschaftsversammlung der Projektgesellschaft Gematik, zuständig für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte, hat sich auf eine Neuverteilung der Aufgaben und Zuständigkeiten geeinigt:
Um den Notfalldatensatz, also der medizinischen Anwendung, werden sich von nun an ausschließlich die Leistungserbringer kümmern. Die Kostenträger übernehmen dagegen die administrative Seite, in deren Zentrum das Versichertenstammdatenmanagement steht. Der elektronische Arztbrief wird zukünftig von der kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) weiterentwickelt.
Der ehemalige Staatssekretär Klaus Theo Schröder wird eine Funktion als Schlichter übernehmen, um aufkommenden Differenzen entgegenwirken zu können.
Wie Heise Online berichtet, werde diese Veränderung die bisherige Arbeit der Gematik stark einschränken. „Sie wird bestenfalls auf eine Position als eGK-TÜV reduziert und zum Befehlsempfänger.“
Via heise online und E-HEALTH-COM
17.06.2010
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