Hannover wird zum Jahresbeginn wieder im Fokus einer rasant wachsenden Industrie stehen: Am 27. und 28. Januar 2011 sind in der niedersächsischen Landeshauptstadt internationale Vertreter der Games- und Videospielindustrie zu Gast. Bereits zum fünften Mal treffen sich im Rahmen des vom Branchenverband BIU e. V. und der nordmedia organisierten Game Forum Germany renommierte Entwickler und Publisher international tätiger Unternehmen zum Informationsaustausch. Unter dem Motto „Prospering in a changing industry“ werden aktuelle Trends und die Games von morgen beleuchtet.
Das Programm wird hochkarätig: Entwickler, Publisher und Studenten bekommen die Gelegenheit, sich im Rahmen von Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen mit international renommierten Spieleentwicklern auszutauschen. LucasArts-Veteran Ron Gilbert wird auch von seinem neuen Projekt DeathSpank berichten. Ein weiterer Sprecher wird Mike Acton von Insomniac Game sein, der an so populären Spielen wie Ratchet & Clank, Resistance und God of War III mitgearbeitet hat. Auch Andrew Walker (ehemals Microsoft Games Studios, THQ), u. a. mitwirkend an Warhammer, Metro 2033 und Darksiders wird auf der GFG sprechen.
Vorträge zu technischen Innovationen, wirtschaftlichen Möglichkeiten oder gestalterischen Aspekten des Gamebereichs werden das Programm abrunden. „Wir möchten der Branche einen Wissenstransfer, den Einblick in aktuelle internationale Standards und Entwicklungen sowie eine Vernetzung gerade auch mit den internationalen Referenten ermöglichen“, erklärt Sebastian Wolters vom Veranstalter nordmedia den Hintergrund der Veranstaltung.
Ein besonderes Augenmerk richtet sich auch auf die deutschen Nachwuchskräfte. Studenten einschlägiger Fachrichtungen bekommen die Gelegenheit, am Wissenstransfer teilzuhaben und sich in offenen Diskussionsrunden mit den internationalen Experten über die Unterhaltungssoftwareindustrie auszutauschen. Zusätzlich können studentische Projekte, die im Vorfeld bei der nordmedia eingereicht werden müssen, im Rahmen des Forums von Experten begutachtet werden. Interessierte können sich um einen der insgesamt 50 Plätze bewerben.
09.02.2011